AGB

AGB Arealita Immobilientreuhand und Sachverständigen GmbH

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Arealita Immobilientreuhand und 
Sachverständigen GmbH
Kaiserjägerstraße 30
6020 Innsbruck
Tirol
Österreich
   
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Eimmobilien@arealita.at

Allgemeine Geschäftsbedingungen - Arealita Immobilientreuhand und Sachverständigen GmbH

Sie befinden sich im Bereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Arealita Immobilientreuhand und Sachverständigen GmbH. Wenn Sie die Allgmeinen Geschäftsbedingungen des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Mag. Bernhard Großruck suchen, finden Sie diese unter diesem Link: http://www.arealita.at/sachverstaendiger/agb-sv-grossruck/

1. Inhalt des Maklervertrages

1.1. Die vorliegenden Geschäftsbedingungen berücksichtigen die Bestimmungen der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler (IMV), BGBl. Nr. 297/1996 idgF, sowie das Maklergesetz, BGBl. Nr. 262/1996 idgF. Im Sinne der genannten gesetzlichen Grundlagen gelten diese Geschäftsbedingungen für vereinbart und bilden einen integrierenden Bestandteil des zwischen der Arealita Immobilientreuhand und Sachverständigen GmbH und dem Auftraggeber geschlossenen Vertrages.

1.2. Die AGB gehen diesen Bestimmungen vor, soweit die nachstehenden AGB mit Bestimmungen der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler (IMV), BGBl. Nr. 297/1996 idgF und dem Maklergesetz, BGBl. Nr. 262/1996 idgF im Widerspruch stehen. Die übrigen Bestimmungen der IMV und des MaklerG sowie auf Individualvereinbarung beruhende Bestimmungen bleiben unberührt.

1.3. Zwischenverkauf, -vermietung oder -verpachtung durch uns sowie den Abgeber sind vorbehalten. Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich.

1.4. Mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers erfolgen die Angaben über ein Objekt. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit solcher Angaben, die auf Informationen der über ein Objekt Verfügungsberechtigten beruhen. Sämtliche Beschreibungen, Angaben und Ausführungen stammen aus Quellen, die uns grundsätzlich als verlässlich erscheinen. Wir haben diese Beschreibungen, Angaben und Ausführungen jedoch nicht überprüft. Sämtliche Angaben, Beschreibungen und Ausführungen sind daher ausdrücklich ohne irgendwelche Gewähr und Haftung. Es obliegt alleine und ausschließlich dem potentiellen Käufer bzw. Mieter deren Richtigkeit und Vollständigkeit in geeigneter Weise gesondert zu überprüfen. Allfällige Meinungen, Annahmen, Schätzungen und Vorhersagen stellen bloß Beispiele dar, die keine Grundlage für die Beurteilung der zukünftigen Entwicklung und des Ertrages der Liegenschaft bzw. des Objektes sind. Es wird dem potentiellen Käufer bzw. Mieter dringend geraten, insbesondere allfällige rechtliche, steuerliche, finanzielle und/oder technische Voraussetzungen und Auswirkungen eines Ankaufes bzw. einer Anmietung der Liegenschaft bzw. des Objektes aus eigenem zu prüfen, da wir dafür keine Haftung übernehmen kann. Wir haben keine Untersuchung hinsichtlich Verschmutzung und potentieller Kontaminierung von Grund, Gebäuden, Wasser oder Luft oder sonstiger Umweltfaktoren durchgeführt und wir übernehmen dafür keine Gewähr. Potentielle Käufer bzw. Mieter müssen diese Umstände selbst erheben bzw. überprüfen.

1.5. Wenn ein von uns angebotenes Objekt dem Auftraggeber / der Auftraggeberin bereits als verkäuflich, vermiet- oder verpachtbar bekannt ist, so ist uns dies binnen 48 Stunden ab Angebotstellung mittels eingeschriebenen Brief oder auf eine andere nachvollziehbare Art und Weise unverzüglich mitzuteilen. Bei Zustandekommen eines Vertrages über das angebotene Objekt begründet ein Verstoß gegen diese Bestimmung die Provisionspflicht. Unterlässt dies der Auftraggeber, gelten wir vom Auftraggeber als beauftragt, das Zustandekommen des Vertragsabschlusses, auf welche Art auch immer, zu fördern. Wird das Zustandekommen des Vertrags in der Folge durch welche Art unseres Zutuns auch immer gefördert, steht uns die vereinbarte Provision zu.

2. Provisionen

2.1. Provisionspflicht entsteht mit Willensübereinstimmung zum Abschluss eines Vertrages über das von uns angebotene Objekt und bleibt auch bestehen, wenn eine solche Willensübereinstimmung rückgängig gemacht wird. Gemäß § 7 MaklerG entsteht der Anspruch auf Provision mit der Rechtswirksamkeit (d.h. die Willensübereinstimmung oder ein allfälliger Bedingungseintritt) hinsichtlich des vermittelten Geschäfts. Wenn der bedingte Vertrag zwar vor Eintritt der Bedingung aufgelöst wird, die Bedingung ohne vorzeitige Auflösung aber eingetreten wäre, besteht auch im Fall einer aufschiebenden Bedingung der Provisionsanspruch. Nach Namhaftmachung des vermittelten Geschäftspartners entsteht unabhängig davon, ob das vermittelte Geschäft mit oder ohne Intervention des Maklers und unabhängig davon, wann es zustande gekommen ist, die Provisionspflicht.

2.2. Der volle Provisionsanspruch entsteht, auch

2.2.1. wenn der Vertrag zu anderen, vom Angebot abweichenden Bedingungen abgeschlossen wird, 2.2.2. wenn der Vertrag über ein anderes Objekt mit dem von uns vermittelten Vertragspartner zustande kommt. Insbesondere auch dann, wenn es sich bei dem vermittelten Geschäft um ein anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft handelt und die Vermittlung des Geschäfts in den unseren Tätigkeitsbereich als Makler gemäß § 15 Abs 1 Z 2 MaklerG fällt, entsteht der Provisionsanspruch. Der Auftraggeber hat uns als Entschädigung und Ersatz für Aufwendungen und Mühewaltung bei Abschluss eines Alleinvermittlungsauftrages auch ohne einen uns zurechenbaren Vermittlungserfolg einen Betrag in Höhe der vereinbarten Provision zu bezahlen, wenn a. der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund vorzeitig aufgelöst wird; b. das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages vertragswidrig durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Makler zustande gekommen ist oder c. das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages auf andere Art als durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande gekommen ist.

2.2.3. wenn und soweit ein Vertrag über ein vom Makler vermitteltes Geschäft durch in zeitlichem und wirtschaftlichem Zusammenhang stehende Verträge erweitert oder ergänzt wird. Der Provisionsanspruch ist vom Ausmaß der Erweiterung oder Ergänzung abhängig.

2.2.3.4 Unser Auftrag erstreckt sich neben dem konkret angeführten Rechtsgeschäft (Grundgeschäft) auch auf sämtliche sachlich und/oder räumlich damit im Zusammenhang stehende Rechtsgeschäfte (Folgegeschäfte). Für derartige Folgegeschäfte steht uns der Provisionsanspruch zu, sofern sie innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Grundgeschäftes, bei Nichtzustandekommen des Grundgeschäftes innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des das Grundgeschäft betreffenden Maklervertrages abgeschlossen werden.

2.3. Die vorherige Zustimmung von uns ist bei jeder Bekanntgabe von uns angebotener Objekte bzw. der von uns namhaft gemachten Interessenten durch den Auftraggeber an Dritte notwendig und lässt den Provisionsanspruch unberührt. Wenn das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, bleibt der Provisionsanspruch dem Auftraggeber gegenüber (§ 15 Abs. 1 Z 3 MaklerG) bestehen. (Der Auftraggeber hat dieser Person die ihm von uns bekannt gegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt oder das Geschäft kommt nicht mit dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekannt gegeben hat.)

2. 4. Der Provisionsanspruch bleibt auch dann bestehen, wenn das bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustande kommt, weil der Auftraggeber entgegen dem Verhandlungsverlauf einen für das Zustandekommen des Geschäfts erforderlichen Rechtsakt ohne beachtenswerten Grund unterlässt, oder das Geschäft mit dem vermittelten Dritten deshalb nicht zustande kommt, weil ein gesetzliches oder ein vertragliches Vorkaufs-, Widerkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird. Auch wenn das angestrebte Rechtsgeschäft nicht zustande kommt sind unsere Aufwendungen, auf Grund von zusätzlichen Aufträgen, die uns vom Auftraggeber erteilt werden, gesondert zu vergüten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, uns als Entschädigung und Ersatz für Aufwendungen und Mühewaltung auch ohne einen uns zurechenbaren Vermittlungserfolg die vereinbarte Provision zu bezahlen, sofern b. mit dem von uns vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft zustande kommt, sofern die Vermittlung des Geschäftes in unseren Tätigkeitsbereich fällt; c. das von uns vermittelte Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm von uns bekannt gegebene Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat oder das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande kommt, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekannt gegeben hat, oder d. das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten zustande kommt, weil ein gesetzliches oder ein vertragliches Vorkaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird.

2.5. Ein Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn uns ein Alleinvermittlungsauftrag erteilt wird und dieser vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund vorzeitig aufgelöst wird oder das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrages vertragswidrig ohne Vermittlung durch uns oder durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande kommt.

2.6. Mit Rechnungserhalt ist die Provision sofort zur Zahlung fällig und versteht sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

3. Haftung

Für den Fall höherer Gewalt und leichter Fahrlässigkeit wird unsere Haftung einvernehmlich ausgeschlossen. Im Falle grober Fahrlässigkeit haften wir bis zur Höhe der von uns für den konkreten Schaden zur Verfügung stehenden Haftpflichtversicherung, höchstens jedoch mit bis zu 25% des Wertes des Transaktionsvolumens zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses oder 1 Million Euro, je nachdem, welcher dieser Beträge niedriger ist. Wenn nicht anders vereinbart, errechnet sich das Transaktionsvolumen eines Kaufvertrages nach dem Verkehrswert laut Liegenschaftsbewertungsgesetz. Das Transaktionsvolumen eines Mietvertrages errechnet sich wie folgt: Bei einem befristeten Mietvertrag ohne vorzeitiges ordentliches Kündigungsrecht des Mieters der gesamte Nettomietzins für die Vertragslaufzeit. Bei einem Mietvertrag auf unbestimmte Zeit oder einem befristeten Mietvertrag mit einem vorzeitigen ordentlichen Kündigungsvertrag des Mieters der gesamte Nettomietzins für jenen Zeitraum, für den der Mieter an den Vertrag gebunden ist; mangels Vorliegen einer derartigen Mindestbindung des Mieters der Nettomietzins von drei Kalenderjahren. Schadenersatzansprüche gegen den Auftragnehmer verjähren innerhalb eines Jahres ab Kenntnis des Schadens. Die Haftung für indirekte Schäden und Folgeschäden wird generell ausgeschlossen.

4. Maklerkollegengeschäfte

Für die Zusammenarbeit mit Maklerkollegen gilt:

4.1 Für Kollegengeschäfte, für die wir der Abgebermakler sind, falls nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist: 50%ige Teilung der Gesamtprovision.

4.2 Für Kollegengeschäfte, für die wir der Interessentenmakler sind, falls nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist: Vereinnahmung von 100% der Käuferprovision durch uns ohne weitere Aufteilung,

4.3 Weitergabe der Provision und Abtretung des Provisionsanspruches Der Provisionsanteil ist nach Zahlungseingang anteilig weiterzugeben. Wenn einer der am Maklerkollegengeschäft beteiligiten Makler die Provision nicht einklagen möchte, muss er jedoch den anteiligen Provisionsanspruch abtreten, damit sein Geschäftspartner die Provision im eigenen Namen gerichtlich geltend machen kann. Falls der beauftragte Makler den Provisionsanspruch gerichtlich geltend machen muss, hat der Geschäftspartner nur dann Anspruch auf seinen Provsionsanteil, wenn er sich am Einbringungsrisiko, also am Kostenrisiko, beteiligt.

4.4 Gewerbeberechtigung und Haftpflichtversicherung: Arealita Immobilientreuhand und Sachverstäindigen GmbH und der Maklerkollege bestätigen über aufrechte Berufsbefugnisse (Gewerbeberechtigungen) als Immobilienmakler mit aufrechten Berufshaftpflichtversicherungen nach den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen ihres Landes zu verfügen. Sollte der Maklerkollege über keine aufrechte Gewerbebefugnis und keine Berufshaftpflichtversicherung verfügen ist jegliche Provisionaufteilungspflicht zu Gunsten des Maklerkollegen hinfällig.

5. Sonstige Bestimmungen

5.1. Zum Zwecke der Anbahnung des zu vermittelnden Rechtsgeschäftes behalten wir uns das Recht vor, die Dienste einer anderen Maklerfirma in Anspruch zu nehmen, wenn dies zur Erhöhung der Vermittlungschancen zweckdienlich erscheint. Weder dem Auftraggeber noch den zugeführten Interessenten entstehen irgendwelche Mehrkosten.

5.2. Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Auch für das Abgehen von diesem Formerfordernis ist dies gültig.

5.3. Innsbruck ist der Erfüllungsort und Gerichtsstand. Es gilt die Anwendung österreichischen Rechts als vereinbart. Im Übrigen bleiben zwingende Konsumentenschutzrechte unberührt.

Stand: Innsbruck, am 11.2.2019